Das freie Wort

Einladung an die Letzte Generation

In Kürze wird die niederösterreichische Landeshauptstadt St. Pölten einmal mehr zum Festivalmittelpunkt. 150.000 Besucher (an 3 Tagen) aus ganz Europa fahren viele hundert Kilometer und werden beim Frequency-Festival im Süden der Stadt bei mehr als 100 Acts für einen Ausnahmezustand sorgen. Mit gemischten Ansichten der Bevölkerung, vor allem der Anrainer, wird ein wunderbares Erholungsgebiet im Bereich der Traisen den Gästen aus von nah und fern zur Verfügung gestellt. Wo heute gepflegte Wiesen zum Laufen, Spazierengehen und Erholen einladen, wird nach dem Festival wie jedes Jahr eine Müllhalde mit bis zu 100 Tonnen Müll zurückbleiben. Die Wirtschaft wird sich über Millionenumsätze freuen, die Natur wird weniger begeistert sein. Es wäre interessant zu erfahren, wie Klimakleber und Freitagsdemonstranten den großen Misthaufen sehen. Umweltaktivistin Greta Thunberg sollte sich einmal anschauen, wie ihre Letzte Generation mit der Umwelt umgeht und alles egal ist, wenn es darum geht, Party zu feiern. Wir waren auch einmal jung, haben Events besucht, die damals noch eine kleinere Dimension hatten, aber ein derart oberflächlicher und gewissenloser Umgang mit der Natur ist mir nicht in Erinnerung. Also, werte Umweltdemonstranten, Sie sind herzlich eingeladen, sich das hinterlassene Müllchaos nach dem Feiern nicht nur anzuschauen, sondern auch beim großen Aufräumen tatkräftig mitzuhelfen.

Mag. Hans Rankl, St. Pölten

Erschienen am Fr, 18.8.2023

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