Jedes Jahr gibt es heiße Diskussionen über inflationsbedingte Erhöhungen von Politikergehältern. Die einen sind der Ansicht, diese seien ohnehin schon mehr als großzügig bemessen, sodass keine – oder wenn, dann nur eine geringe – Valorisierung vertretbar ist. Andere wiederum vertreten die gegenteilige Meinung, man müsse Politiker reichlich entlohnen, da ansonsten die Gefahr von deren Abwanderung in die Privatwirtschaft drohe. Von diesem Standpunkt aus gesehen, kann man nur für eine satte Gehaltserhöhung plädieren, damit nicht einige von ihnen tatsächlich dorthin wechseln, wo sie möglicherweise einen größeren Schaden anrichten können als von der Regierungsbank aus.
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