Vor einigen Tagen wurde eine Mutter mit ihren beiden Kindern nach Indien abgeschoben. Obwohl bestens integriert, Mutter und Tochter in Mangelberufen tätig und der Sohn unmittelbar vor dem Schulabschluss stehend, wollte niemand eine Möglichkeit finden, der Familie den weiteren Aufenthalt in Österreich zu ermöglichen. Alle Interventionen oder Ersuchen, die Familie nicht abzuschieben, fanden bei den zuständigen Politikern kein Gehör. Sowohl Innenminister Karner als auch Staatssekretärin Plakolm zitierten gebetsmühlenartig den Gesetzestext, wonach die Abschiebung unumgänglich ist. Es macht nachdenklich, wenn im Morgengrauen bestens integrierte Familien aus den Betten gerissen werden, um die Abschiebung einzuleiten, und andererseits Ausreisepflichtige, abgelehnte Asylwerber durch ihr Untertauchen sich der Evidenz oder dem Maßnahmenvollzug entziehen. In diesen Fällen ist das Vorgehen der Vollziehungsbehörden höchst verhalten, dafür sind die Erklärungen, warum hier Abschiebungen nicht möglich seien, höchst kreativ. Der aktuelle Fall der indischen Familie aus Haslach zeigt einmal mehr, wohin der unmenschliche Parteienwettlauf, wer für die härtere Ausländerpolitik steht, führt. Leider sind von dieser kompromisslosen Härte immer wieder bestens integrierte und sich selbst versorgende Personen oder Familien betroffen.
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