Andreas Mölzer drückt es in seiner Rubrik „Andererseits“ vielleicht etwas zu krass aus, wenn er von Staatsverblödung spricht. Aber im Grundsatz hat er natürlich recht, wenn er meint, dass mit der fortschreitenden Entmündigung des Berufsbeamtentums ein ständiger Qualitätsverlust im staatlichen Leistungsbereich feststellbar ist. Politisch zum jeweiligen Minister oder Landeshauptmann affine, formbare junge Leute mit wenig Erfahrung, jedoch scharfem Blick auf die eigene weitere Karriere bilden mittlerweile mehrheitlich die so genannten Kabinette und stellen de facto eine kaum durchdringbare Barriere zu den jeweils höchsten Berufsbeamten dar. Sie bestimmen, welche Informationen die Chefin bzw. der Chef erhalten soll und welche nicht. Und genau dies ist der springende Punkt, welcher die öffentliche Verwaltung immer mehr in Mitleidenschaft zieht – nämlich dass sehr oft nicht mehr die Expertise jahrzehntelang erfahrener, bestens ausgebildeter Beamter genutzt, sondern auf oft teildilettantische Vorgangsweisen politischer Günstlinge gebaut wird. Dadurch kommt es immer wieder zu enormen Kostensteigerungen, weil externe Beraterfirmen für viel Geld absolut vermeidbare, durch Fehlentscheidungen verursachte Schäden wieder kitten müssen. In Zeiten wie diesen darf der österreichische Steuerzahler wohl berechtigt fragen, ob das wirklich weiterhin so sein soll bzw. muss?
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