Bundeskanzler Karl Nehammer hielt seine groß angekündigte Rede zur Lage der Nation. Wo will er Österreich im Jahr 2030 sehen und wie soll der Weg dorthin gestaltet werden. Was folgte, war eine oberflächliche Zustandsbeschreibung der Nation, ohne jegliche Vision oder zündendes Signal für die Aufbruchsstimmung, die zur Bewältigung der aktuellen und bevorstehenden Herausforderungen notwendig wäre. In seiner oberflächlich gezeichneten Vision verlor er kein Wort, wie er zum Ziel kommen will. Ob überbordender Föderalismus, beharrende Interessensvertretungen oder Kammernorganisation, ohne aktive Einbindung dieser starken Gruppierungen werden selbst die wenigen Ideen und Vorstellungen nicht umsetzbar sein. Insgesamt hat es der Bundeskanzler nicht verstanden, den durch Pandemie, Krieg und Teuerungswelle verunsicherten Menschen Zuversicht und Aufbruchsstimmung zu vermitteln. Es ist schade, dass Nehammer die Chance nicht nutzen konnte, die Menschen und das Land aus dem politischen Kleinkrieg, Korruption und Demokratiemüdigkeit zu befreien. Dabei wäre es einfach gewesen, sich neben der aggressiv agierenden FPÖ und der in den Seilen hängenden SPÖ als Fels in der politischen Brandung zu präsentieren. Doch der Verlockung, sich mehr als ÖVP-Obmann und weniger als visionärer Bundeskanzler darzustellen, konnte Karl Nehammer nicht widerstehen. Oder könnte es sein, dass der Bundeskanzler zwar ein fleißiger Administrator der Republik ist, politische Visionen ihm jedoch gänzlich fremd sind?
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