Nach seinem Besuch in Großbritannien und Paris wurde der ukrainische Präsident Wolodimir Zelenskij am vergangenen Donnerstag beim EU-Gipfel in Brüssel mit frenetischem Beifall empfangen. Es wurde ihm eine große Bühne geboten, womit er Europa in Verlegenheit bringt. Zelenskij drängte zum Beitritt seines Landes in zwei Jahren zur EU und zur Lieferung von Kampfflugzeugen. Mit beiden Forderungen stößt er auf Widerstand, er erhebt sie dennoch, wieder und wieder, weil die Existenz der Ukraine als unabhängige Nation auf dem Spiel stehe. Zudem versuchte Zelenskij, ein neues Sanktionspaket voranzutreiben, das die russische Raketen- und Atomindustrie ins Visier nimmt. Ohne Ergebnis könne er nicht nach Hause kommen. Die EU-Parlamentspräsidentin Roberta Metsola lobte den Heldenmut der Ukraine und kündigte unverständlicherweise an, möglichst schnell das Verfahren zum EU-Beitritt einzuleiten. Metsola schloss sich auch den Forderungen von Zelenskij an, dass dem Land weitreichende Waffensysteme und Kampfflugzeuge zur Verfügung gestellt werden, damit die Freiheit verteidigt werden könne. Allein der deutsche Kanzler Olaf Scholz zeigt sich besonnen und warnt vor einem Überbietungswettbewerb nach dem Motto: „Kampfpanzer, U-Boote, Flugzeuge, wer fordert noch mehr?“ Deutschland werde sich daran nicht beteiligen. Es entsteht mehr denn je der Eindruck, dass Zelenskij einzelne Regierungschefs und vor allem die unselige EU vor sich hertreibt, um seine Forderungen unmissverständlich durchzusetzen. Resümee: In der Rechtsstaatlichkeit und wegen der grassierenden Korruption gibt es noch Defizite, so dass die Ukraine wohl noch viele Jahre von der EU-Reife entfernt ist. Es weiß auch niemand, wie lange der Krieg in der Ukraine noch andauern wird. Bleibt nur zu hoffen, dass die Ukraine nicht mit Raketensystemen und Kampfflugzeugen beliefert wird – das würde unweigerlich mit unabsehbaren Folgen zu einer direkten Konfrontation zwischen Russland und der NATO führen. Quo vadis, Europa?
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