Wer hat die Konsequenzen einer Aufnahme der Ukraine in die EU zu Ende gedacht? Die Präsidentin sicher nicht. Und wer sagt uns, was in diesem Fall auf uns Bürger zukommt? Die Präsidentin sicher nicht. Für die Qualifikation dieser Dame sagt doch ihre Zeit als Verteidigungsministerin einiges aus. Sie war maßgeblich daran beteiligt, das deutsche Militär zur Lachnummer verkommen zu lassen (und was sie nicht geschafft hat, vollendeten ihre Nachfolgerinnen). Die Aufnahme der Ukraine in die EU würde uns vor schier unlösbare Probleme stellen. Nicht nur, dass dieser Staat schon vor dem Krieg abgewirtschaftet und von Oligarchen ausgeplündert war, allein der Wiederaufbau erfordert astronomische Summen. Und natürlich würde dieser schuldenfinanziert sein müssen. Eine Beteiligung des Aggressors am Wiederaufbau der Ukraine ist wohl reines Wunschdenken, also werden Kredithilfen nötig sein. Kredite, die dieses Land sicher nicht zurückzahlen kann. Obendrein würden (u. a.) die Agrarbudgets und der Kohärenzfonds massiv auszuweiten sein! Was heißt das konkret in ökonomischer und militärischer Hinsicht? Welche Lasten kommen noch auf uns zu? Die Präsidentin wird es uns nicht sagen können, allein weil ihr das Verständnis fehlt. Nun sind wir es ja schon gewohnt, dass die Versprechungen, welche die Gründer seinerzeit in den Verträgen verankerten, ungeniert gebrochen werden (denken wir an die nicht wahrgenommene Rolle der EZB, die nicht eingehaltenen Maastricht-Kriterien, die nie so beabsichtigte Vergemeinschaftung der Schulden, ...). Und jetzt ist man auch noch drauf und dran, die Eintrittskriterien, die ein Staat zu erfüllen hat, irgendwie so hinzubiegen, dass selbst ein failed state Aufnahme finden kann. Wir alle zahlen jetzt schon für diesen Krieg, wir haben die höchste Inflation seit Jahrzehnten, die Energiepreise sind unbezahlbar und wenn wir an die Wiederaufbauprogramme denken, dann gute Nacht, Europa! Wer sagt uns die Wahrheit, was auf uns zukommt? Die Präsidentin sicher nicht! Ich glaube auch nicht an das pathetisch von ukrainischer Seite vorgetragene „Wir führen diesen Krieg auch für euch, ansonsten seid ihr die Nächsten!“. Die russische Armee ist entzaubert, Putin wird kaum einen weiteren Angriffskrieg führen können. Zu eklatant sind die Schwächen seines Militärs. Und zu gut die künftige Ausrüstung der Armeen in der EU (die haben den alten Krempel gegen gutes Geld verhökert und rüsten jetzt massiv auf). Warum gehen wir nicht unseren eigenen Weg, Probleme haben wir auch so genug. Gut, wir müssen der Ukraine helfen, aber nicht so, dass wir dabei bedingungslos alles erfüllen, was ein Herr Zelenskij fordert. Vielmehr sollten wir uns darauf konzentrieren, wettbewerbsfähig zu bleiben, um vielleicht in absehbarer Zeit eine Rolle im Konzert der Großen spielen zu können?
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