Das freie Wort

Asyl

Wenn ich in der Freitag-„Krone“ das Foto von Bootsflüchtlingen sehe, dann graut es mir. Nur junge Männer, die da ankommen. Statt sich in ihrem Land einzusetzen, kommen sie zu uns und viele davon werden straffällig. Damals, nach dem Fall des Eisernen Vorhangs, sind Menschen zu uns gekommen, die arbeiten und sich voll integrieren wollten. Wir brauchen keine abgeschlossenen und in sich verbundenen Gemeinschaften, die uns nicht mögen und teilweise hassen, aber trotzdem hier leben wollen. Die EU ist bei diesem Thema im Dauerschlaf, und daran wird sich nichts ändern.

Georg Culetto, Innsbruck

Erschienen am Sa, 28.1.2023

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