Das freie Wort

Kleiner großer Star

Sehr geehrter Herr Mark Perry, Ihr Bericht über das Tier des Jahres, die Haselmaus, und die Fotos dazu, treiben einem die Tränen der Rührung in die Augen. Welch zauberhaftes Geschöpf. Bilch oder Haselmaus, wie immer! Aber ihre angestammten Lebensräume werden immer weniger. Wenngleich sie von der Artenschutzkonvention „behütet“ werden. Auch andere Tiere, wie der streng geschützte Feldhamster, dürfen von ihren Habitaten nicht gewaltsam abgesiedelt werden und dürfen auch nicht gestört oder vertrieben werden. Was mich, wie an einem konkreten Fall, entrüstet hat, dass es laut Umweltbundesamt möglich ist, diese Schutzbestimmung zu unterwandern. Wenn es andere „Prioritäten“ gibt. Z. B. wenn die Stadt Wien gigantische Wohnsiedlungen auf Wiesenflächen errichten will. Auch Flächenumwidmungen nehmen keine Rücksicht auf Habitatsflächen von streng geschützten Wildtieren, die vom Aussterben bedroht sind. Außerdem wurden falsche Angaben darüber gemacht, wie groß der wissenschaftliche Bewegungsraum eines Feldhamsters tatsächlich ist. Aus zig Eindrücken und Erlebtem erlaube ich mir, der Stadt Wien ein ehrliches Bemühen bzgl. Umweltschutz, Klimaschutz, Nachhaltigkeit, Erhalt und Schutz von unverzichtbaren Ressourcen etc. abzusprechen. Primär geht es doch nur darum, dass sich die Wirtschaft wieder generell erholen soll, aber speziell auch durch die Sparte Wohnbau, Hochbau, Tiefbau, Betongoldgewinnung, in der Meinung, dass die Wähler geködert werden mit dem Slogan „leistbares Wohnen“, und Ressourcenschonung damit kein wichtiges Thema mehr ist. Nun ja, „wer nichts weiß, muss alles glauben“! Umso wichtiger ist es, dass wir alle viel Wissen aufbauen, was uns in gar nicht so ferner Zukunft widerfahren könnte! Daher herzlichen Dank für all Ihre Umweltartikel!

Ingrid Winter-Schafferhans, Wien

Erschienen am So, 22.1.2023

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