Mit einem aggressiven Rundumschlag gegen die politischen Mitbewerber, vor allem die in Niederösterreich mit absoluter Mehrheit regierende ÖVP, zeigte die FPÖ per Frontalangriff ihre Ziele für die LT-Wahl und die Bundespolitik auf. FPÖ-Spitzenkandidat Udo Landbauer will in NÖ Landeshauptmann werden, und FPÖ-Chef Herbert Kickl sieht sich nach den letzten Umfragen und seinem „Siegeszug“ bereits als Kanzler. Beide poltern fast täglich medial wirksam ihre blauen Fantasien und wollen das Kommando übernehmen. Die blaue Hoffnung, das „System ÖVP“ zu brechen, wird sich am 29. Jänner angesichts der sichtbaren Materialschlacht und des hohen Organisationsgrades der ÖVP kaum erfüllen. Mit dem Gespenst eines roten oder blauen Landeshauptmannes wird Landeshauptfrau Mikl-Leitner viele verunsicherte ÖVP-Wähler dazu bringen, ein weiteres Mal ihr Kreuzerl für die ÖVP NÖ zu machen. Die Drohung mit einem Systemwechsel hat doch auch in Tirol funktioniert, wo die Verluste bei der LT-Wahl mit diesem Argument weit geringer als prophezeit ausgefallen sind. SPÖ, FPÖ, Grüne und Neos werden vielleicht nach dem Verlust der ÖVP-Mehrheit jubeln, die Schwarzen werden trotzdem mit einer satten Mehrheit in Niederösterreich bestimmende Kraft bleiben. Die permanenten verbalen Entgleisungen von Landbauer und Kickl werden dafür sorgen, dass ihre Ankündigungen auch in Zukunft nichts als blaue Fantasien bleiben.
Mag. Hans Rankl, St. Pölten
Erschienen am So, 22.1.2023
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