Hat Herr Dr. Woltron schon in der Vergangenheit immer hervorragende Kommentare geliefert, so übertraf er letzten Sonntag mit „Inflation: Der große Raubzug“ alles bisher Dagewesene. Auf nur zwei Seiten zeigt er schlüssig das Entstehen der gegenwärtigen Krise auf und führt dem Leser auch seine eigene Vergesslichkeit vor Augen. Der eigentliche Ursprung der Krise war nämlich die Rettung Griechenlands. Das nahm der damalige EZB-Chef Mario Draghi zum Anlass, in nahezu verbrecherischer Weise die Gelddruckmaschinen anzuwerfen, um so weitere schlecht wirtschaftende EU-Südstaaten, wie auch seine Heimat Italien, mit dem milliardenschweren Kauf von Schrottanleihen dieser Länder vor dem Bankrott zu retten. Dieser Pakt mit dem Teufel, den seine vorbestrafte Nachfolgerin Christine Lagarde weiterführte, half zwar vorerst den südlichen Ländern, führte aber im restlichen Europa zu den gegenwärtigen desaströsen Zuständen mit einer Inflation von über zehn Prozent, Tendenz steigend. Die Klimakrise, der Ukrainekrieg, der Energieengpass und die Teuerung in allen Bereichen sind willige Gehilfen, um den eigentlichen Auslöser, nämlich die völlig falsche Finanzpolitik der letzten Jahre, zu vertuschen. Die großen Sieger in diesem perfiden Spiel werden die USA und China sein. Gleichzeitig wird dem teils einfach gestrickten Europäer von den Brüssler Eliten Präsident Putin als Verursacher des wirtschaftlichen Niedergangs Europas präsentiert.
Alexander Neumann, Grünbach am Schneeberg
Erschienen am Mo, 7.11.2022
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
Weitere Leserbriefe
20.4.2026keyboard_arrow_downDatum auswählen
Für den aktuellen Tag gibt es leider keine weiteren Leserbriefe.
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.