Wie in den letzten Tagen in den Medien vermehrt zu hören und zu lesen war, hat Bildungsminister Polaschek eine nicht unbedingt neue Idee auf den Weg gebracht: Quereinsteiger und Studenten sollen die künftig immer schlechter mit Lehrpersonal bestückten Klassenzimmer vor der Schließung bewahren! Ich will nicht behaupten, dass diese Maßnahme nicht naheliegend gewesen wäre, und das vermutlich schon vor 10 oder 15 Jahren. Dass es Menschen gibt, die einfach für diesen Beruf geboren sind und keine zusätzliche pädagogische Ausbildung zum Umgang mit Kindern und Jugendlichen brauchen, würde ich auch nicht in Frage stellen. Mehr Sorgen macht mir da schon der Umstand, dass unsere Zukunft, das heißt unser Nachwuchs und dessen Ausbildung, zum Großteil Menschen anvertraut werden soll, die selbst nicht über die entsprechenden Kompetenzen verfügen! Denn was ich sehr wohl bezweifle, ist, dass die von mir schon erwähnte „natürliche Begabung“ auf die meisten oder gar alle Quereinsteiger zutrifft! Hand aufs Herz: Würden Sie sich ein Haus von jemandem bauen lassen, nur weil diese Person tolle Muster mit den Fliesen im Bad hinbekommt? Auf der anderen Seite, eine gewisse Berufsgruppe ergänzt ihre Reihen schon lange Zeit mit zweifelsfrei nur partiell geeigneten Quereinsteigern: unsere geschätzten Politiker! Und schauen wir uns an, wie gut sich unser Land in den letzten Jahrzehnten entwickelt hat und wie gut es uns heute geht. Da kann man nur sagen: „Klasse Job!“
Mag. Susanne Rohrer, Perchtoldsdorf
Erschienen am So, 6.11.2022
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