Bis jetzt wurde völlig zu Recht viel über Zweiklassenmedizin geredet und geschrieben. Dass es eine völlig unterschiedliche Behandlung der Bürger vor der Finanz gibt, wurde bisher nicht so deutlich offengelegt. Als ich, Mathematiklehrer am Gymnasium, dreist versucht habe, einen neuen Schreibtisch um ein paar hundert Euro steuerlich geltend zu machen, wurde das mit der Begründung abgelehnt, dass ich doch wohl die Maturaarbeiten und Schularbeiten meiner Schüler an jedem Tisch (Esstisch, Küchentisch usw.) korrigieren könne und ein Schreibtisch nur steuerlich geltend gemacht werden kann, wenn sich der in einem eigenen Arbeitszimmer befände, was ich mir als junger zweifacher Vater, dessen Gattin zu Hause die Töchter gut versorgte, nicht so leicht leisten konnte. So wurde mir die Abschreibung des Luxusgutes Schreibtisch, der im Kinderzimmer Platz fand, verwehrt (hätte die Steuereinnahmen der Finanz um ca. 200 ¤ zu meinen Gunsten gemindert). Ein 70 Millionen ¤ teures Privatflugzeug, eine 69 Meter lange Jacht, auf der auch manchmal Geschäftsessen stattfinden (u. a. tolle Güter des Herrn Benko, freundschaftlich verbunden mit der hohen Politik), haben natürlich eine ganz andere Notwendigkeit als ein schnöder Schreibtisch eines Lehrers. Ist die Politik in Österreich korrupt? Sollte das je-mand anzweifeln, würde er im Volksmund wohl treffend als „Christkindl“ bezeichnet werden.
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