Die Masse unserer Energieversorger ist in privater Hand mit kleinen Beteiligungen des Staates. Jahrzehntelang wurde uns von der führenden Wirtschaftspartei erklärt, dass der Staat nicht wirtschaften kann, was bis zu einem gewissen Teil auch stimmen mag, aber nur weil man dort die ausscheidenden Politiker und Günstlinge versorgte. In diesen Jahrzehnten haben die Energieversorger immense Gewinne geschrieben und an Aktionäre ausbezahlt. Der kleine Stromkunde musste dafür aufkommen. Gewinn zu schreiben mit einem Artikel, den jeder braucht, ist wohl nicht die große Kunst. Dass man sich dafür auch noch überdimensionierte Gagen und Erfolgshonorare auszahlt, ist das Tüpfelchen auf dem i. So wird es auch jetzt sein! Man wird im nächsten Jahr um ein Vielfaches höhere Gewinne sehen als voriges und dieses Jahr und es mit dem freien Markt und dem sensiblen Produkt begründen. Der Staat hätte sich bei diesen Privatisierungen so viele Anteile behalten sollen, dass er noch mitreden kann. Aber über allem steht anscheinend der Gewinn und dann der gute Posten, wenn man aus der Politik ausscheidet. Der Dumme ist wie so oft der Kleine.
Helmut Eicher, per E-Mail
Erschienen am Mo, 2.5.2022
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