Der Runde Tisch mit Corinna Milborn war erschütternd. Was sich teilweise in Österreich in der Tierhaltung abspielt, spottet jeder Beschreibung. Besonders die Schweinezucht ist für die Tiere eine Qual. Es wurde ein Schweinestall gezeigt, für den nur die Bezeichnung „Schweine-Folter-Stall“ gerecht wäre. Nichts gegen eine Schweinezucht, nur wenn wir schon Tiere töten, dann sollte zumindest das Tier-Leben bis zum Schlachten keine Qual sein. Bei jeder Diskussion sprechen natürlich alle über das „Tierwohl“ und wie sie die Bedingungen der Ställe verbessern möchten. Bei jeder Umfrage sind natürlich alle gerne bereit, für das „glückliche Schwein“ und das „glückliche Henderl“ in Bio-Qualität mehr zu bezahlen. Eine Umfrage zeigt, dass 75% mehr Geld ausgeben würden, wenn dafür tierfreundliche Haltungsbedingungen garantiert werden. Aber nur bei der Umfrage, die Realität zeigt ein ganz anderes Bild, da wird das Billigfleisch gekauft. Jeder, der die Fleischpreise in einem Supermarkt sieht, muss wissen, dass bei diesen Preisen eine artgerechte Tierhaltung nicht möglich ist. Es ist eine Realitätsverweigerung auf Kosten der Tiere. „Glückliche Schweine“ gibt es nur in der Werbung. Es wäre schon ein Anfang, wenn es zu einer Kennzeichnung der Tierhaltung wie bei den Eiern gäbe. Eines darf man aber auch nicht außer Acht lassen: Der Bauer muss, wenn er für eine artgerechte Tierhaltung sorgt, diese Mehrkosten auf das Produkt aufrechnen können! Solange der Konsument zu Billigfleisch greift, wird sich nichts ändern!
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