Wer sich noch gut an den früheren deutschen Bundeskanzler Gerhard Schröder erinnern kann, weiß auch, dass er nach seiner politischen Karriere in Putins Russland bei verschiedenen staatlichen Firmen als Lobbyist arbeitete und Putin allen Ernstes einen „lupenreinen Demokraten“ nannte. Eine glatte Fehlentscheidung, wie wir nicht erst seit dem Einmarsch Putins in die Ukraine wissen. Aber was soll man schon von einem sozialdemokratischen (!) Ex-Kanzler mit offensichtlich mangelhafter Menschenkenntnis halten, der den wenig schmeichelhaften Beinamen „Genosse der Bosse“ aufgedrückt bekam. Oder der Millionen Deutsche mit seiner unseligen Hartz-IV-Reform in die Armut stürzte. Irgendwie steht Schröder, dieser selbstherrliche Brioni-Anzugträger, symptomatisch für den schleichenden Bedeutungsverlust der Sozialdemokratie.
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