Das freie Wort

Wechsel von Kurz ins Parlament

Sebastian Kurz hat sich wegen seines Umgangs mit Parteikollegen, wegen bedenklichen Umgangs mit Steuergeld und wegen inhaltlicher schwerwiegender Fehlhandlungen gegen die Menschen in Österreich (Ablehnung von Milliarden für Ganztagsbetreuung, ausschließlich um anderen keinen Erfolg zu gönnen) aus der Regierung genommen. Das ist gut so. Mich wundert, dass er trotz dieser erheblichen Vorwürfe als Volksvertreter im Parlament weitermacht, noch dazu als Klubobmann der ÖVP! Gelten für Abgeordnete im Parlament nicht gleiche Anforderungen charakterlicher und inhaltlicher Art? Zu seinem Nachfolger Schallenberg fällt mir ein, dass er unlängst völlig unnötig die israelische Flagge hatte hissen lassen und er dadurch die gute neutrale Haltung Österreichs bei internationalen Konflikten sichtbar aufgegeben hat.

Herbert Modritzky, per E-Mail

Erschienen am Mo, 11.10.2021

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