Das freie Wort

Präsident als Fels in der Brandung

Tag für Tag gibt es neue, schwere Anschuldigungen wegen Untreue und Bestechung gegen den Bundeskanzler und seine unmittelbaren Vertrauten. Ein erschütterndes Sittenbild, wie wir es bereits vor zwei Jahren nach den Ibiza-Enthüllungen gesehen haben, fordert ein weiteres Mal die Geduld der Bürger. Wieder können wir dankbar sein, das wir mit unserem Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen einen Fels in der Brandung haben, der die neuerliche Regierungskrise mit Ruhe und Umsicht, auf Basis unserer Verfassung, steuern wird. Mit deutlichen Worten sprach er von einem „Sittenbild, welches der Republik nicht guttut“. Es wird kaum einen Menschen geben, der mit seinen kurzen, aber treffenden Worten nicht zu hundert Prozent einverstanden ist. Mit seiner Persönlichkeit als Staatsoberhaupt vermittelt er die dringend nötige Sicherheit, dass unsere Republik nicht aus dem Gleichgewicht kommt und aus einer Regierungskrise keine Staatskrise wird.

Mag. Hans Rankl, St. Pölten

Erschienen am So, 10.10.2021

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