Die Umweltministerin will das sogenannte „Dieselprivileg“ 2022 abschaffen. Darunter versteht man, dass die Steuerbelastung bei einem Liter Diesel um etwa acht Cent niedriger ist als bei Benzin. Der Sinn dieses Unterschiedes lag einst in einer Entlastung der (Transport-)Wirtschaft. Wird Diesel teurer, käme der österreichische Steuerzahler „doppelt zum Handkuss“, meint Turmöl-Chef Bernd Zierhut wohl nicht ganz zu Unrecht: Er zahlt selber mehr und muss auch noch für die Steuerausfälle durch den ausbleibenden Tanktouristen aufkommen.
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