Es gibt kaum ein Thema, das sich so hält in den Medien wie die Ungleichheit der Einkommen von Frau und Mann. Der Einkommensunterschied ist bekannt und will nicht verschwinden. Genau so wenig wie die Erklärungen dafür – die es gibt – abgedruckt werden. Eine davon ist der Umstand, dass durch eine „Ungerechtigkeit“ der Natur nur Frauen Kinder bekommen können. In dieser Zeit verlieren sie eigenes Einkommen und Pensionsansprüche. Das Perverse dabei ist, dass es diese Kinder sind, die den DINKS (double income – no kids) ihre doppelten Pensionen zu genießen, ermöglichen. Hier liegt die gesellschaftliche Bewertung offensichtlich schief. Im Artikel kommt auch der Begriff Frauenarmut vor. Also da würde ich ein Fragezeichen dazu machen. Schon die Biologie bewirkt, dass sich – zumindest das ererbte – Vermögen in weiblichen Händen sammelt.
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