Verwunderlich ist es nicht, dass viele unter „Pandemiemüdigkeit“ leiden. Die Masse jener Verordnungen, die uns laufend zugemutet werden, trägt sicher nicht mehr dazu bei, alles „gottergeben“ zur Kenntnis zu nehmen. Wir lassen uns impfen, gehen testen, tragen Masken, und Abstand halten wir auch. Manchmal fragt man sich, ob wir alle wissenschaftliche Versuchskaninchen sind. Die uns zugebilligten Lockerungen werden wohl bis zum Spätherbst Geschichte sein. Und so hoffen wir halt auf nächstes Jahr. Verschwunden wird das Virus auch dann noch nicht sein. Lernen wir am besten, damit zu leben.
Arthur Pernkopf, Linz
Erschienen am Sa, 24.7.2021
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