Immer mehr wird deutlich, dass Ungarn und Polen zwar viele Milliarden Euro der EU abkassieren, sich um die Gemeinschaft und vereinbarte Regeln aber wenig kümmern. Ungarns Premier Viktor Orbán und der polnische Präsident Andrzej Duda machen, was sie wollen, und treten die EU-Regeln mit Füßen. Es zählt für sie nur, was für ihre Staaten von Nutzen ist. Die Staatschefs der anderen Mitgliedsstaaten haben zunehmend Probleme, diesen Zustand den Bürgern in ihren eigenen Ländern zu erklären. Polen (38 Mio. Einwohner) und Ungarn (9,7 Mio. Einwohner) stellen etwa 12% der EU-Bevölkerung. Wie lange lassen sich die EU und die verbleibenden 400 Millionen Bürger von den beiden Staaten noch auf der Nase herumtanzen? Die Geduld der Nettozahler, welche die Milliarden für Ungarn und Polen aufbringen, scheint langsam, aber sicher zu Ende zu gehen. Die breite Mehrheit der Menschen ist sich sicher, dass die beiden Länder nur über Kürzungen der EU-Zahlungen zur Einhaltung der EU-Regeln gezwungen werden können. Es geht immer mehr um die Glaubwürdigkeit der gesamten EU. Die Gemeinschaft der 27 Staaten kann auf Dauer nur funktionieren, wenn die Probleme gemeinsam gelöst werden. Durch nationalen Egoismus und Abkassieren ist die EU früher oder später zum Scheitern verurteilt!
Mag. Hans Rankl, St. Pölten
Erschienen am Sa, 24.7.2021
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
Weitere Leserbriefe
19.6.2026keyboard_arrow_downDatum auswählen
Für den aktuellen Tag gibt es leider keine weiteren Leserbriefe.
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.