Das freie Wort

Festspiele: nicht „Jedermanns“ Sache

Wenn ich die Reaktionen der „Krone“-Leserbriefschreiber mit den Interviews des Premierenpublikums im Fernsehen am Montag zum neuen „Jedermann“ vergleiche, dann könnte man meinen, es ist nicht vom gleichen Stück die Rede. Entweder sind die Nörgler nur Kulturbanausen und verstehen rein gar nichts von moderner Inszenierung, oder sie sind beleidigt, weil sie keine Karten bekommen haben, oder die Lobhudeleien des Premierenpublikums, dass dies der beste „Jedermann“ gewesen sei, den sie je gesehen haben (wenn sie nur den gesehen haben, dann stimmt das sogar), beruhen auf der Tatsache, dass niemand gerne zugibt, dass man ihm für sein gutes Geld gerade den größten Schmarren in der Geschichte der Salzburger Festspiele angedreht hat.

Gerhard Hintermeier, St. Pölten

Erschienen am Do, 22.7.2021

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Weitere Leserbriefe
1.1.2026Datum auswählen
Gute Vorsätze für die Regierung zum Jahreswechsel
Wir brauchen Ärzte und Pflegepersonal und keine Ärztekammer, die großteils zum Selbstzweck besteht. Wir brauchen Bauern und keine ...
Stephan Pestitschek
Hurra Neujahr!
Alles wird besser und vieles teurer, dennoch gehen wir voller Elan ans Werk, was hilft es, Trübsal zu blasen und uns das Leben selbst zu vermiesen. ...
Wolfgang Ertl
Statistik zum Jahreswechsel
Zum Jahreswechsel 2023/24 wurde medienwirksam der achtmilliardste Erdenbürger begrüßt. Die Bevölkerung steigt seither nach wie vor rasant an. Allein ...
Mag. Anton Bürger
Die Politik ist schuld!
Die österreichische Geburtenrate von 1,3 Kindern pro Frau ist natürlich für die Zukunft unseres Landes alles andere als positiv. Selbstverständlich ...
Ing. Anton Kern
Neujahrswunsch
Wünsche dir ein gutes neues Jahr, mit Neuigkeiten und Erfolg – ganz klar! Gesundheit und Glück seien dir beschieden, uns allen erhalten bleibe der ...
Karl Brunner
Schüler in New York können Uhr nicht lesen
Was sagt die Uhr, wann ist Pause? Wann kriegen wir die gute Jause? Leider kenn’ ich die Zeiger nicht, richtig Uhrenlesen wär’ die Pflicht! Digital, ...
Johanna Sibera
Uhren – analog versus digital
Besser kann das Bild nicht sein. In New York sind Handys an den Schulen verboten. Die Kinder haben keine Möglichkeit mehr, die digitale Uhrzeit zu ...
Ingrid Ederer
Wunsch für 2026
Ich wünsche mir für 2026 mehr Patriotismus für Österreich und für Europa! Stärkt mit Einkäufen Österreich und Europa, nicht China! Teilweise wird nur ...
Michael Heine
Mehr Miteinander statt Gegeneinander!
In einer turbulent gewordenen Welt ist es wichtig, manchmal auch einfach kurz innezuhalten. Weihnachten und der Jahreswechsel sind jedes Jahr eine ...
Ingo Fischer
Aber nicht um unser Geld!
Ja, es ist gut und richtig, wenn die „Krone“ immer wieder den „Kasperl der Woche“ vergibt. Es zeigt die unglaublichen „Fehltritte“ der Politiker ...
Gerhard Forgatsch

Voriger Tag
1.1.2026Datum auswählen
Nächster Tag
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt