Wieder einmal packte mich das Grauen beim Lesen Ihres Berichtes über die unmenschlichen Tiertransporte. Es wird ja nicht zum ersten Mal darüber berichtet, und trotzdem passiert seit Jahren nichts, um diesen armen Kreaturen zu helfen. Hallo, liebe Bundesregierung, wo bleibt ein Gesetz, das diese Missstände verbietet? Ja, das Gesetz bezeichnet Tiere als „Sache“. Die eigenen (Haus-)/Schmusetiere werden bis zur Perversion verwöhnt, bei den Berichten über Eisbärenbabys zerfließen wir vor Seligkeit, nur die Nutztiere sind vielen von uns wurscht. Die Transporteure der „Sache“ Tier verschließen die Augen. Die Fahrer dieser Höllengefährte sind wahrscheinlich Komplizen der Nutztiermafia. Vor vielen Jahren las ich einen Bericht in einer Illustrierten über Herbert Schwaiger, einen Landwirt aus Reichenau/Rax. Ihm waren die Qualtransporte nicht egal, und er begann, den „Fahrenden Schlachthof“ zu entwickeln. Dieser fuhr zu den Tieren auf die Weide, das entsprechende Tier wurde ohne Stress in den Wagen geführt, alles ging seinen Lauf, und das Tier wurde getötet. Die Idee war für mich das Nonplusultra. Schwaiger tourte mit seiner Idee durch Europa und fand viel Zustimmung, aber auch Gegner; in Korsika wurde einer seiner Wagen „abgefackelt“! Es wurde gemunkelt, dass eine große Institution dahinter stehen könnte, die den Bauern bzw. den Kommunen mit Krediten helfen würde, die damals anstehenden EU-gemäßen Umbauten der Schlachthöfe zu finanzieren. Es kam nie heraus!
Rita Kornprobst, Wien
Erschienen am Mi, 14.7.2021
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