Trotz all der menschlichen Tragödien, die die Welt tagtäglich in Atem halten, bin ich doch auch über den Tod des kleinen Elefantenmädchens „Kibali“, das im Tiergarten Schönbrunn einen Sekunden-Herztod erlitten hat, entsetzt und sehr traurig. Erst vor wenigen Tagen konnte ich bei einem Besuch des Tiergartens erleben, wie „Kibali“ ausgelassen herumtobte und sich ihres Lebens erfreute. Elefanten sind sehr soziale und hochintelligente Tiere, die den Tod eines Artgenossen bewusst miterleben und lange Zeit trauern. In ihren Lebensräumen gibt es „Elefantenfriedhöfe“, in denen sich die Tiere bei nahendem Lebensende zurückziehen. Sie registrieren ganz bewusst, dass es den Tod gibt und sie sich von ihren Artgenossen verabschieden müssen. Wie sehr muss jetzt wohl „Numbi“, die Mutter „Kibalis“, um ihr Baby trauern! Und auch die ganze Elefantenherde des Tiergartens wird traurig darüber sein, dass der kleine Wildfang nicht mehr da ist. Sehr schlimm ist es auch für die Elefantenpfleger und das gesamte Personal des Tiergartens. Sie alle gaben der Herde Zeit, sich von „Kibali“ zu verabschieden. So wie es auch Menschen tun. Und ich glaube sogar, dass sich die Herde an das kleine Elefantenmädchen stets erinnern wird. Es ist schön zu wissen, dass „Kibali“ zwar ein kurzes, aber glückliches und zufriedenes Leben hatte.
Herbert Schlemmer, Mistelbach
Erschienen am Di, 13.7.2021
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