Der Somalier ist seit Langem kein Einzelfall. Es hätte natürlich auch ein Inländer sein können. Auch hier nimmt der Frust am rasanten Wandel bei jenen zu, die vielleicht nicht mehr an den sozialen Aufstieg glauben oder schon längst weit weg von den Futtertrögen sind. Allerdings zeigt die massenweise Aufnahme von Menschen aus Krisenländern auch, dass diese ungelöste Konflikte importieren. Ein Somalier hat höchstwahrscheinlich viele Traumata erlebt – die wird der Mensch nicht nach Grenzübertritt einfach abschütteln. Die Gefängnisse sind jetzt schon mehrheitlich mit Menschen ohne österreichischen Pass belegt. Das sind nun mal Probleme, die manch einer nicht wahrhaben möchte, künftig aber nicht einfach so verschwinden werden. Migrationsdebatten sollten auch diese Aspekte beleuchten. Wahllose Aufnahmen, die zu Parallelgesellschaften führen (die gibt es ja auch unter Inländern zur Genüge, so homogen waren wir nie) sollten zumindest nicht noch verschärft werden. Der gesellschaftliche Wandel ist seit Jahren schon schnell genug und nicht nachvollziehbar. Manchmal für viele zu schnell und für uns alle meistens nicht immer argumentativ erklärbar (Stichwort Digitalisierung/smarte Entwicklungen).
Dr. Wolfgang Glass, Wien
Erschienen am Di, 29.6.2021
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