Papst Franziskus rief anlässlich des Weltflüchtlingstages zu Mitgefühl mit Menschen auf, die sich auf der Flucht befinden. Jeder Mensch könne in eine schwierige und stürmische Lage kommen: „Öffnen wir unsere Herzen für Flüchtlinge.“ Es ist natürlich immer sehr einfach, wenn man in einem „Glashaus“, sprich Vatikan, sitzt, mahnende Worte an die „anderen“ zu richten. Wie viele Flüchtlinge wurden im Vatikanstaat aufgenommen? Wie offen waren die Herzen des Klerus in einem Staat, der ja nur aus „guten Menschen“ besteht? Wie viel Mitgefühl und „offene Herzen für Flüchtlinge“ gab und gibt es im Vatikan?
Gerhard Forgatsch, Wien
Erschienen am Mi, 23.6.2021
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