Das freie Wort

Österreich ist wieder frei!

Diese Schlagzeile gilt nicht nur für den 15. Mai (Staatsvertrag 1955), auch der 19. Mai lässt sich so titulieren. In gewisser Hinsicht werden wir nun ebenfalls von vielen Einschränkungen befreit. Die sog. „3-G-Regel“ führt nämlich zu einer beginnenden „Normalität“ nach Corona, denn die Regierung hat uns Lockerungen bei allen möglichen Events, bei Sportveranstaltungen, beim Schulunterricht, bei allgemeinen bzw. privaten Sozialkontakten u.v.m. ab dem 19. Mai, sowie für größere Feiern ab Juli zugestanden. Der Zutritt wird nur durch die besagte „3-G-Regel“ möglich sein, also für geimpfte, genesene oder aktuell negativ getestete Personen. Vielleicht nennt man diese Regel eines Tages dann doch wieder „Grüner Pass“. Die meisten Geschäfte, Gaststätten und Restaurants werden dieser Regel entsprechend ebenfalls bald öffnen. Schade, dass man auch den Flugverkehr wieder in voller Dimension zulässt, denn meiner Meinung nach ist der globale Urlaubsflugverkehr mitschuldig für das Aufkeimen neuer Corona-Zentren. Die „Maskenpflicht“ und der Zwei-Meter-Abstand in vielen Bereichen, natürlich auch in den Öffis, in vielen Geschäften, in der Gastronomie und Gesundheitseinrichtungen sollen aber weiterhin bestehen bleiben. Wahrscheinlich wird es noch gut zwei Monate dauern, bis wir wieder eine echte „Normalität“ erwarten dürfen. Bis dahin sollten daher alle Leute maßvoll mit den Lockerungen umgehen und nicht sofort übermütig werden. Ein Nonsens sind aber eindeutig Demonstrationen und Gegendemonstrationen jeder Form und jeder „Farbe“! Da kann man nur den Kopf schütteln! Diese Querulanten könnten die „guten Daten“ sehr schnell wieder kaputtmachen! Gott sei Dank handeln nicht alle Leute so unüberlegt und so unfair ihren Mitmenschen gegenüber. Wir dürfen in dieser außergewöhnlichen Zeit ruhig wieder einmal patriotisch sein, denn die EU hat sich während der Corona-Krise „vornehm zurückgehalten“ und hat bisher überhaupt nichts zu Wege gebracht, geschweige denn, dass sie den Mitgliedsländern geholfen hätte. Wenn rasche Entscheidungen gefordert sind, wenn die Menschen in ihrer Not beim Staat Zuflucht suchen, dann ist das eigene Vaterland ganz einfach durch nichts zu ersetzen. Das gilt besonders für Österreich und für alle jene Länder, in denen der Staat noch funktioniert, denn es war ein rasches Handeln notwendig und kein Zaudern à la EU! In solchen Zeiten erweist sich die EU oder auch die UNO – inklusive WHO – bestenfalls als „löchriger Regenschirm“, aber sicherlich nicht als Schutz.

Mag. A. Bürger, per E-Mail
Erschienen am Mo, 17.5.2021

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