Ist ein österreichisches Leben weniger wert als ein deutsches? Wenn man Dienstag Abend die „ZiB 2“ gesehen hat, dann erhält man diesen Eindruck. Eine Expertin des österreichischen Gesundheitswesens und gleichzeitig auch Mitglied der deutschen Stiko war zu Gast bei Armin Wolf. Auf die Frage, ob AstraZeneca auch bei uns nur mehr an Ältere verimpft werden würde, gab es eine schockierende Antwort. In Österreich wäre es besser, einige wenige Impftote zu riskieren, 2 oder 3, als viele Coronatote, weil man sich nicht impfen lässt. Darf das wahr sein? Nein, sicher nicht! Jedes einzelne Leben ist wichtig und wertvoll. Man konnte der Frau ihr Unwohlsein bei den ihr vermutlich vorgegebenen Antworten direkt ansehen. Einen Tag später Aussage von Minister Anschober im Radio: „Wir impfen weiter mit AstraZeneca. Jeder Impfstoff, der von der EMA zugelassen worden ist, ist ein guter Impfstoff und wird weiter verimpft an alle.“ Das ist menschenverachtend. Der Minister weiß nicht mehr was er sagt. Er sollte zurücktreten, bevor er womöglich die Schuld am Tod einiger Österreicher trägt, welche sich im guten Glauben an seine Worte mit AstraZeneca impfen lassen. Jetzt rächt es sich, nur auf möglichst billigen Impfstoff gesetzt zu haben. Der Wähler wird sich bei der nächsten Wahl beim Kanzler und seinem Gesundheitsminister bedanken.
Walter Hajek, Dietach
Erschienen am Sa, 3.4.2021
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