Homeoffice, Home-schooling, Lockdown, Shutdown, Vakzine, Distance Learning usw. Das ist die neue Sprache der österreichischen Politiker. Unsere Kinder, ob österreichische Kinder oder Kinder mit Migrationshintergrund, werden dazu gezwungen, Sprachförderkurse oder Deutschförderklassen zu besuchen, sobald sie über lückenhafte Kenntnisse der deutschen Sprache verfügen. Doch was ist mit unseren Politikern? Entweder verfügen auch diese über eine lückenhafte Kenntnis ihrer eigenen Muttersprache – dann sollten sie sich unverzüglich für Deutschförderkurse anmelden (speziell Bundeskanzler und Bildungsminister!), oder, was noch schlimmer wäre, schämen sie sich etwa ihrer eigenen Muttersprache? Wenn dies der Fall sein sollte, haben sie ihre Stellung als Vertreter der österreichischen Bevölkerung verwirkt. In unserem Land Österreich wird Deutsch gesprochen, und dafür sollten auch die sogenannten Vertreter einstehen! Die Vorbildwirkung haben sie schon lange verloren.
Isabella H.M. Lechner, Hortleiterin, Schalchham
Erschienen am Di, 9.2.2021
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