Es erfüllt mich mit Trauer und vor allem Wut, dass unsere Stadtregierung immens viele Steuergelder in das temporäre Projekt Gürtel-swimmingpool bzw. „coole Straßen“ steckt, aber das Dianabad zusperren muss. Eine Institution, ein Traditionsbad, in dem Babyschwimmen, Schwimmkurse für Kinder und Erwachsene und auch Tauchkurse stattfinden und wo die Wiener Bevölkerung das ganze Jahr über Erholung finden kann – und ganz sicher mehr als nur 6 Personen. Es wäre wohl kein Fehler, bei manchen Entscheidungen an die Bevölkerung zu denken und nicht die Profilierungssucht einzelner Politiker zum obersten Ziel so mancher Projekte zu machen.
Claudia Lukas, Wien
Erschienen am Fr, 4.9.2020
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