Als Bäuerin und Bauer sind wir stolz darauf, hochwertige Lebensmittel zu produzieren. Gerade da wir wissen, dass wir damit die Österreicherinnen und Österreicher regional versorgen. Ich nehme an, dass es Handwerkern ähnlich geht. Sie erzeugen etwas, das von anderen gebraucht wird. Bei Möbelhäusern dürfte das anders sein. Nichts wird produziert, es wird lediglich gehandelt. Dieser Stolz für ein Produkt und diese Wertigkeit dürften dabei völlig verloren gegangen sein. Wenn man nämlich Lebensmittel als reines Lockmittel missbraucht, zeigt man sehr deutlich, was man von den produzierenden Sektoren hält. Wenn das Möbelhaus A ein Schnitzel mit Beilagen um 2,50 Euro fast verschenkt und Möbelhaus B dann mit 2,90 Euro nachzieht, nur damit beim Hinausgehen aus dem Möbelhaus noch der eine oder andere Kleingegenstand seinen Käufer findet, ist das erbärmlich. Solche Methoden mindern den Wert unserer Lebensmittel und gehören strikt verboten. Die Arbeit der Landwirte, die sie 7 Tage in der Woche verrichten, wird damit immer mehr entwertet.
Christian Maringer, Bauernbundobmann Gampern
Erschienen am Di, 25.8.2020
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