Das freie Wort

Auf der Alm, da gibt’s koa Sünd

Aber immer mehr Ärger, für unsere Almbauern wird das Leben langsam zum Albtraum. Die Wanderer kommen neuerdings in Scharen, ganze Karawanen sind unterwegs, sie werden schon zu einer richtigen Plage. Das Vieh kommt nicht mehr zur Ruhe, und wenn es zu einem Zwischenfall kommt, landet der Bauer auch noch vor Gericht. Im schlimmsten Fall wird er zu einer existenzbedrohenden Geldstrafe verurteilt. Immer mehr Bauern haben genug von diesen „Alpinisten“ und sperren ihre Almen einfach ab. Gut so, ich würde es nicht anders machen. Doch gewisse Kreise regen sich furchtbar auf, sie fordern offene Almen für Wanderer und natürlich auch für die oft besonders rücksichtslosen Mountainbiker. Unfassbar, was bilden sich diese Wichtigtuer eigentlich ein? Auf einer Alm sollte das Vieh ungestört und friedlich grasen können. Doch wie es aussieht, müssen jetzt die Bauern zähneknirschend und hilflos zusehen, wie wildfremde Menschen auf ihrem Grund und Boden herumtrampeln und oft bewusst ihre Kühe erschrecken und in Panik versetzen. Vielleicht sollten sie endlich über eine Art Maut-Gebühr nachdenken. Übermütige und arrogante Wanderer sollen wenigstens ordentlich blechen, wenn man sie schon nicht wegen Besitzstörung verklagen kann.

Werner Schupfer, Attnang-P.

Erschienen am Mo, 24.8.2020

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