Das freie Wort

Alle Tiere schützen

Man diskutiert darüber, wie man Tiertransporte verbieten kann, wie man verhindert, dass einerseits Kälber zur Mast ins Ausland gebracht werden und andererseits Kalbfleisch aus dem Ausland in Österreich verkauft wird. Man will auch den Export von Zuchtvieh verbieten. Irgendwie will man natürlich auch den Bauern helfen, welche auf den Verkauf von Tieren nun mal angewiesen sind. Aber allen, welche hier Verbote fordern, schreibe ich in ihr Stammbuch: Solange man in Österreich das Schächten nicht verbietet, sollte man das Wort „Tierschutz“ in Österreich nicht in den Mund nehmen. Dass ein Verbot des Schächtens in Österreich gefordert wird, habe ich dem Artikel vom Sonntag (8. 3.) leider nicht entnehmen können. Wenn man aus „Rücksicht auf die Freiheit der Religionen bei der Ausübung ihrer Riten“ schon nicht das Schächten verbieten will, dann sollte man einige Verordnungen schaffen, welche für Schlachthöfe verpflichtend sind. Wenn der Verkäufer, also der Bauer, auf den Viehverkehrsschein „keine Schächtung“ schreibt, sollte das rechtlich für den Beschautierarzt und Schlachthof verpflichtend sein. Und das Tier nicht geschächtet werden dürfen. Denn die meisten Bauern wollen nicht, dass ihre Tiere geschächtet werden, haben aber keinen Einfluss darauf, wie ihre Tiere geschlachtet werden. Aber eine solche Verordnung wird nicht kommen. Eher schon ein Exportverbot.

Helga Marsteurer, Waldegg

Erschienen am Mi, 11.3.2020

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