Die Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen verkündet ihr anspruchsvolles Umweltprogramm für die kommenden Jahrzehnte und holt sich dazu ein grantiges Teenagergesicht an ihre linke Seite, das überdies noch am Ende hinausposaunt, das sei ja alles viel zu wenig. Ich möchte hier weder darauf eingehen, ob Europa allein „die Welt retten“ kann, noch auf den „Marketingbackground“ von Greta Thunberg. Tatsache ist, dass ein Umweltprogramm wie das der Europäischen Union natürlich auch realistische Zeiträume benötigt, wenn es neben der „Weltrettung“ nicht riskieren will, die Wirtschaftsmacht Europas, von der wir alle leben und die – nebenbei bemerkt – auch diese „Weltrettung“ finanzieren muss (!), zu vernichten. Tatsache ist auch, dass die Themenstrategie, die hinter dieser „Teenagerikone“ steht, grundsätzlich etwas Positives in der Meinungsbildung bewegt hat. Aber das ist es auch schon. Und die (wenn auch nur optische) „Verpartnerung“ der Politik mit dem „Geschäftsbereich Greta Thunberg“ ist nicht nur überflüssig, sondern sogar kontraproduktiv.
Günter Braun, Wien
Erschienen am Mi, 11.3.2020
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