Auch wenn es im Kampf gegen Steuerbetrug verstärkte Transparenz braucht, halte ich die Kassenbonpflicht für gänzlich übertrieben. Egal, ob man eine Semmel oder ein Stück Torte kauft, für jeden Kleinstbetrag wird einem eine Quittung ausgedruckt. Geht es noch verrückter? Hinzu kommt, dass dieser Kassenbon-Irrsinn einen massiven Mehraufwand für Betriebe bedeutet und in keinem Verhältnis zum viel gepriesenen Umweltschutzgedanken steht. Die Beschichtung der Kassenzettel ist noch dazu aus Thermopapier, was nachweislich auch gesundheitsschädlich ist. Diese Quittungen produzieren Massen an Müll und dürfen außerdem nicht in die Papiertonne, sondern in den Restmüll. Daher sollte meiner Meinung nach wie in Frankreich für alle Käufe unter 30 Euro die Kassenbonpflicht fallen, was auch weniger Müll zur Folge hätte. Die Finanz braucht sich auch keine Sorgen zu machen, da ohnehin alles elektronisch erfasst wird.
Ingo Fischer, Lavamünd
Erschienen am Mi, 11.3.2020
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