Der von sich so eingenommene britische Premier Boris Johnson stellt selbst nach dem von ihm vehement betriebenen Austritt aus der EU noch Forderungen, als befände sich England noch in der Kolonialzeit. Die EU soll ihm doch kräftig auf die Finger klopfen und aufzeigen, dass Johnson nicht der alleinige Herrscher ist. Was bildet sich Johnson überhaupt ein? In gewisser Weise ähnelt sein „Allmachtsgehabe“ dem des „Überseebruders“ Donald Trump. England ist aus der EU ausgetreten, weil es so wollte. Wenn sich ein Land so verhält, muss es auch entsprechende Konsequenzen hinnehmen, nicht immer nur fordern wie früher!
Alois Sepp, D-München
Erschienen am Di, 11.2.2020
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