Die „Krone“ erwähnt in ihrer Ausgabe vom 28. 12. 2019 die Opferzahl von Dresden mit 25.000. Das ist eine politische Zahl, der Jetztzeit und 1/10 jener Zahl die nach dem Krieg, auch vom Roten Kreuz, festgestellt wurde. Für gewöhnlich sind Quellen, die zeitlich nahe beim Ereignis liegen, verlässlicher. Auch die – diesbezüglich – politisch unverdächtige Ulrike Meinhof und auch Freda Meissner-Blau (sie kam aus Dresden) gehen von eher 200.000 Toten aus. Auch bei Anwendung des Hausverstandes will es nicht passen, dass bei vier Angriffen vom 13. bis 15. 2. 1945 es nur 25.000 Opfer gegeben haben soll – bei einer Stadtbevölkerung von ca. 500.000 und ebenso vielen Flüchtlingen in der Stadt. Vielleicht kann die „Krone“ das berichtigen, so viel ist man den Opfern schuldig.
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