In Sachen Ministerbesetzung für die Landesverteidigung folgt Österreich dem Beispiel Deutschland, wo auch eine Frau Oberbefehlshaberin ist. Die Quotenregelung ist eine gute Sache, kann aber auch übertrieben werden, vor allem in Ressorts, wo allein das Gefühl schon sagt, dass die Verteidigung doch eher Männersache wäre. Aber die „Krone“ schreibt ja richtigerweise, dass bei der Besetzung von Ministerien eigene Spielregeln gelten. Mikl-Leitner und Pröll werden auf Kurz schon entsprechenden Druck ausgeübt haben – oder hat er doch aus Überzeugung gehandelt?
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