Und letztlich haben sie doch gewonnen – die militanten Nichtraucher, Gesundheitsapostel, Verbotsfanatiker, Linken, Puritaner und Pharisäer: Das Rauchverbot tritt ab 1. November ohne Ausnahmen in Kraft. Unter dem Deckmantel der gesundheitlichen Sorge um die Bürger und Gastronomieangestellten wurde das Eigentumsrecht des Wirtes, ebenso wie die Wahlfreiheit und das Selbstbestimmungsrecht des Konsumenten, welches Lokal er zu besuchen beliebt, mit Füßen getreten. Zu verdanken ist dies neben den Linksparteien, die zwar Illegales legalisieren, dafür aber die traditionelle Rauchkultur vernichten wollen, vor allem der ÖVP. Die angeblich wirtschaftsfreundliche Partei betrieb ein Wechselspiel, das seinesgleichen sucht. Man darf einerseits gespannt sein, wie die nachweisbare Schließung von Gastronomiebetrieben gerechtfertigt werden wird, und andererseits, wie man gedenkt, das Lärmproblem vor den Lokalen in den Griff zu bekommen. Apropos im Freien: Wie viele Jahre mag es wohl dauern, bis sogenannte „Gesundheitsexperten“ und Freiheitsfeinde das Rauchen vor den Lokalen verbieten – wie seit Juli in Schweden? Fest steht jedenfalls, dass der Kampf gegen das vermeintliche Erzübel vieler gesundheitlicher Probleme noch längst kein Ende hat.
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