Eishockey-Spieler Gregor Biber wechselte nach drei Jahren in Schweden nach Amerika. Mit der „Krone“ sprach der Nationalteam-Spieler über den Traum von der NHL, seine erste Boxerei auf dem Eis und Mama‘s Schnitzel ...
Der Traum von der NHL eint wohl jeden Eishockey-Spieler auf diesem Planeten – aber nur für wenige verwirklicht er sich auch. Einer, der zuletzt einen großen Schritt in Richtung der amerikanischen Millionen-Liga machte, ist der Wieselburger Gregor Biber. Nach drei Saisonen in Schweden bei Rögle BK zog es den 20-Jährigen ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten, wo er bei den Tucson Roadrunners in der AHL, der zweiten Liga, übers Eis carven wird.
In die Auslage spielen
„Es war für mich der logische nächste Schritt. Wer in die NHL möchte, wird hier viel eher gesehen als in Europa“, erzählt der Nationalteam-Spieler. Auf den vor allem NHL-Team Utah Mammoths ganz besonders ein Auge werfen wird, Biber aktuell bei deren Farmteam die Schlittschuhe schnürt.
„Geht mehr zur Sache“
Damit ist er aber bei weitem nicht alleine. „Jeder bei uns in der Mannschaft möchte rauf – auch bei den anderen Vereinen sind nur Jungs dabei, die in die NHL wollen“, erzählt der Niederösterreicher. „Hier wird ein anderes Eishockey gespielt, als in Schweden. Von der Qualität her schlechter – dafür geht’s mehr zur Sache.“ Sprich: fliegen viel regelmäßiger die Fäuste!
Neuling bei Eis-Kämpfen
Für Biber quasi Neuland. Richtige Fights waren in Schweden selten, kleinere Rangeleien das höchste der Kampf-Gefühle. „Hier haben manche Spieler die klare Rolle, Stunk zu machen und Raufereien zu provozieren. Die sind dann auch geübt!“ Also nicht die idealen Gegner für den allerersten Kampf auf Eis. „Den werde ich mir ganz gut aussuchen müssen, sonst könnt’s relativ schnell richtig schlecht für mich aussehen“, grinst der 1,90-m-Lackl.
Schnitzel von Mama
Einziges Manko an der neuen Heimat: das Essen. „Ich vermisse die österreichische Küche, die amerikanische ist eine Katastrophe“, lacht Biber. „Gerade das Schnitzel von der Mama geht mir ab.“ Die Frage, was es beim knapp zweimonatigem Heimatbesuch in Wieselburg jeden Tag zum Essen gab, erübrigt sich. „Natürlich Schnitzel!“
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