Mit dem Ausbau der neuen Seidenstraße untermauert China einmal mehr seine Ambitionen, seine Position als Weltmacht zu festigen und auszubauen. Während Trump auf seine „America first“-Strategie setzt und wirtschaftlichen Protektionismus den Vorzug gibt, möchte das Reich der Mitte die neue Seidenstraße aktiv vorantreiben und wirtschaftliche Beziehungen vertiefen. China wird massiv in die Infrastruktur investieren. Mit dieser sogenannten ,„Belt and Road“-Initiative sollen Transportzeiten drastisch verkürzt, sowie alte Linien ausgebaut und neue Linien zugebaut werden. Die neue Seidenstraße, welche in afrikanische, asiatische, arabische und europäische Staaten führen soll, umfasst sechs Landkorridore sowie einen Seeweg und nimmt gigantische Ausmaße an. Mehr als 30 Prozent der Weltwirtschaftsleistung erfolgt in diesem Handelsraum. Dieses größte Wirtschaftsprojekt in der Neuzeit birgt aber auch die Gefahr von geo- und sicherheitspolitischen Auswirkungen. Der Zugriff auf Ressourcen (Öl, Erdgas) sowie strategische Kommunikationslinien sind entscheidende Faktoren. Ob diese „Belt and Road“-Initiative erfolgreich sein kann, wird in erster Linie von der Kooperation der einzelnen Staaten abhängen. Fakt ist aber, dass China den USA den Rang der führenden Weltmacht mehr und mehr abnimmt.
Ingo Fischer, Lavamünd
Erschienen am Sa, 31.3.2018
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