Die Marathon-Bemühungen von Funktionär Wolfgang Egi und seinen Verhandlern Dr. Hadl und Dr. Cortolezis dürften belohnt werden: Neun steirische Unternehmer (vorerst anonym, aber vermutlich der alten Führungsriege nahestehend) stellen drei Millionen bereit - rückzahlbar vom GAK binnen 15 Jahren.
Damit sollen im "Paket" die Saison des Vereins und der Akademie ausfinanziert werden, die Marketing- und die Stadionbetriebs-GmbH saniert und das Trainingszentrum entschuldet werden. Damit könnte der GAK bei Null beginnen.
Das Prozedere
Anfang nächster Woche wird Masseverwalter Scherbaum (der Ende Jänner eine weitere Fortführungskaution erhält) den Zwangsausgleich beantragen. Gleichzeitig wird mit Groß- und Kleingläubigern (an den Verein gibts 177 Forderungen, an die Stadion-Betriebs-GmbH 45 bis 50) verhandelt, um Mitte März bei der Abstimmung über den Zwangsausgleich ein positives Ergebnis zu erhalten: Die einfache Kopf- sowie drei Viertel der Kapitalmehrheit sind nötig.
Mögliche Stolpersteine?
Die Abstimmung der Gläubiger liegt nicht in GAK-Hand. Und Stadt und Land müssen beim Deal um den Trainingszentrumserhalt zustimmen: "Diesbezüglich gibt's dank der Unterschriften der Investoren aber positive Signale", so Egi.
Der von den Investoren geforderte Rücktritt der Klubführung um Harald Fischl ist bereits schriftlich garantiert, sobald die Sanierung fix ist. Integrationsfigur Toni Kürschner soll den Sanierungskurs leiten, bei der Erstellung des 1,5-Millionen-Budgets für 2008/09 mithelfen.
Volker Silli










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