Feinstaub-Lösung

Land denkt über eine City-Maut nach

Steiermark
15.01.2008 10:10
Am Montag hätte die viel diskutierte Feinstaub-Studie - ein Wiener Wissenschafter stellt darin den direkten Zusammenhang zwischen Todesfällen und Feinstaub her - der Landesregierung präsentiert werden sollen. Das ist vorerst aufgeschoben. In größeren Städten - ab 10.000 Einwohnern - werde es allerdings unvermeidlich sein, eine sogenannte City-Maut einzuführen. Im Land Steiermark denkt man intensiv darüber nach.

Denn es gibt einen zusätztlichen Antrag der SPÖ-Landesräte Helmut Hirt und Manfred Wegscheider. Darin wird der Umweltminister - neben vielen anderen Details - aufgefordert, "Umweltzonen als besonders wirksame Maßnahme zur Verbesserung der Luftqualität" zu schaffen. Es soll also nach deutschem Vorbild ein Umweltpickerl eingeführt werden. Nur mit diesem (kostenpflichtig und an Kriterien wie schadstoffarme Motoren gebunden) werde die Einfahrt in größere Stadtzentren möglich sein.

Umweltlandesrat Manfred Wegscheider: "Gedacht haben wir dabei freilich vorrangig an den Großraum Graz. Wenn der Minister rasch reagiert, lässt sich das Projekt in drei bis vier Monaten realisieren."

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