
Die Volkspartei wollte eine generelle Strompreissenkung, die Sozialdemokraten warfen wieder sich für einen "Strombonus" ins Zeug, weil die Miteigentümer des Landes-Stromkonzernes - Verbund und EdF - am "Preissenkungs-Ohr" taub waren. Nach zähen Verhandlungen zwischen den Klubobleuten aller Fraktion gab es am Montag dann den unterschriftsfertigen Kompromiss: Rückwirkend zum 1. Jänner bekommen Ein- und Mehrparteienhaushalte mit einem Nettoeinkommen von 1200
In Summe macht das 14 Millionen Euro aus, die aus dem Dividenden-Topf der Energie Steiermark finanziert werden. Landeshauptmann Franz Voves ist rundum zufrieden: "Ohne unsere französischen Partner wäre dieser Bonus nie zustande gekommen, ihnen gebührt natürlich Dank."
Launig kommentierte hingegen Hermann Schützenhöfer diesen "Burgfrieden" in Sachen Strompreis: "Besser der Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach", meinte der ÖVP-Chef, dem eine Entlastung für 450.000 Haushalte lieber gewesen wäre. Die Auszahlung müsse jetzt ohne bürokratische Hürden über die Bühne gehen, zudem dürfe es bis 2010 keine neuen Tariferhöhungen geben.










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