"Die Welt trifft sich hier in Graz", so Schützenhöfer in seiner Eigenschaft als Referent für Brauchtum und Blasmusik in der Landesregierung. Die "Weltchorspiele" sollen rund 100.000 zusätzliche Nächtigungen bringen, was eine Wertschöpfung von rund acht Millionen Euro bedeuten würde. Die Kosten für die zehntätige Veranstaltung teilen sich laut Schützenhöfer das Land und die Stadt Graz.
Die Sänger im Durchschnittsalter von 27 Jahren werden ihre Leistungen eingeteilt nach Kategorien wie Kinderchören über Jazzensembles bis zu populärer Chormusik zeigen und von einer 70-köpfigen Jury aus rund 50 Nationen beurteilt. Die Ansprüche an die Teilnehmer "sind sehr hoch", so Ralf Eisenbeiß, künstlerischer Direktor: "Die Champions werden die Weltspitze sein." Die teilnehmenden Gruppen haben eine Größenordnung angefangen bei einem vierköpfigen Vokalensemble hin zu einem 80 Personen umfassenden Chor.
China-Chor
Graz sei eine "herrliche Stadt", meinte der aus Deutschland stammende Präsident der Chorolympiade, Günter Titsch, auf die Frage warum die Landeshauptstadt gewählt wurde. Ein Ziel sei es, "Menschen durch Chorgesang zu vereinen, eine bleibende Erinnerung zu schaffen, nachhaltig zu sein". Im Jahr 2000 haben sieben Chöre aus China teilgenommen, nun seien es schon 50. "Die begleitenden Delegationen haben die Absicht wirtschaftliche Kontakte zu knüpfen", so Titsch.
Organisator ist der weltweit arbeitende gemeinnützige "Förderverein Interkultur e.V.", der internationale Chorwettbewerbe und Musikfestivals durchführt. Premiere hatte die Veranstaltung im oberösterreichischen Linz, dann folgten im Zwei-Jahres-Rhythmus Korea, Deutschland und China.









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