New York im Jahr 2009: Robert Neville ist unerklärlicherweise immun gegen den technisch veränderten Virus. Bei der Evakuierung von New York verliert er aber Frau (Alice Braga) und Kind (seine echte, herzige Tochter Willow). Alleine will er ein Gegenmittel finden, gegen die Seuche, die die Menschen in lichtscheue Zombies verwandelt. Mit seinem einzigen Begleiter, einem Schäferhund, rast er in einem Sportwagen durch das menschenleere New York. Sein Zuhause hat Neville zur Festung ausgebaut, lebt nach einem streng militärischen Zeitplan und führt an Laborratten Experimente durch.
Auf die Zombies muss man warten
Francis Lawrence hat den Originalschauplatz von Mathesons Bestseller von Los Angeles nach New York verlegt, statt Vampire sind es Zombies, in die sich die Infizierten verwandeln. Im Film bleiben die Untoten lange Zeit im Dunkeln verborgen. In Rückblenden wird nur kurz aufgeklärt, was zur Katastrophe führte, dadurch hat der Regisseur viel Zeit für postapokalyptische Szenen wie Golfspielen auf einem verlassenen Flugzeugträger oder Begegnungen mit Raubkatzen mitten in New York. Eindrucksvoll auch Nevilles Besuch in der Videothek, wo er Schaufensterpuppen als "Ersatzmenschen" aufbaut.
Wo beginnt der Wahnsinn?
"I Am Legend" wirft einige Fragen auf. Was passiert, wenn ein Mensch endlos lange alleine bleibt? Wo beginnt der Wahnsinn, wann klinkt sich der Geist aus der Realität aus? Für Will Smith war die Rolle ein Kraftakt - denn fast den ganzen Film hindurch ist er alleine. "Das hier ist Ground Zero" sagte Will Smith über seine neue Arbeit, die im Zeichen des 11. September 2001 steht. Im Gegensatz zu den anderen beiden Verfilmungen "Last Man on Earth" (USA 1964) und "Der Omega Mann" (USA 1971) endet "I Am Legend" wesentlich positiver.









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