"Im städtischen Männerwohnheim werden immer wieder Kleiderspenden in Bausch und Bogen abgegeben. In den wenigsten Fällen sind sie später noch zuordenbar," erklärte Sozialstadträtin Tatjana Kaltenbeck-Michl. Der Bestand der Kleiderkammer, in der abgegebene Textilien den Bewohnern des Männerwohnheimes zur Verfügung stehen, würde von Zeit zu Zeit ausgemustert. Abgelieferte Kleidersäcke werden dabei nach brauchbaren Stücken sortiert. "Beim Öffnen eines solchen Sackes ist ein altes, verschmutztes Taschentuch auf den Arbeitstisch gefallen. Im Taschentuch waren 100.000 österreichische Schilling in 1.000-Schilling-Noten eingewickelt", so Kaltenbeck-Michl.
Sollte sich der Eigentümer des Geldes nicht innerhalb eines Jahres melden oder Anspruch auf sein Geld erheben, fällt die Summe dem Finder zu. In diesem Fall würde das Geld der Stadt Graz zukommen, da es die Finderin in Ausübung des Berufes am Dienstort entdeckte.
Die Schilling-Banknoten können übrigens noch immer bei der Österreichischen Nationalbank in Euro umgetauscht werden.
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