Der auch der Grazer Tennis-Profi in der letzten Qualifikationsrunde Tribut zollen musste. "Weil ich in meinen ersten beiden Matches jeweils über zweieinhalb Stunden gehen musste, war ich beim 3:6, 2:6 gegen den Slowaken Ivo Klec schon total blau."
Wesentliche erfreulicher lief's für den 27-Jährigen im Doppel. Mit seinem deutschen Neo-Partner Benjamin Becker schoss er sich bis ins Semifinale. Auf dem Weg dorthin eliminierte das Duo sogar die topgesetzten Hanley/Paes (Aus/Ind). "Und die sind immerhin die Nummer acht der Welt. Gar nicht schlecht, hab ich doch mit Becker das erste Mal zusammen gespielt. Alle Doppelpartner waren ja schon vergeben, daher haben wir es eben versucht", schmunzelte Marach.
Trotz der gelungenen Premiere geht Oliver jetzt wieder fremd. "Das war vorher schon ausgemacht, in Melbourne bestreite ich das Doppel mit dem Argentinier Martin Garica. Er hat uns in Adelaide besiegt und das Turnier dann auch gewonnen."
Mittwoch geht's für ihn in Melbourne mit der Qualifikation los. "Ich hoffe, ich überstehe ein paar Runden. Mit dem Preisgeld in Adelaide hab ich gerade mein Flugticket hereingespielt." Mit dem Saisonstart war Marach dennoch zufrieden. "Ich hab mein Spiel, vor allem den Aufschlag, umgestellt. Der Feinschliff fehlt noch, den hole ich mir nach Melbourne bei den Turnieren in den USA." Gehts nach Oliver, können die Staaten aber gern noch warten...
Burghard Enzinger









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