
Einmal mehr erzählt Kult-Regisseur Wes Anderson ("The Royal Tenenbaums") - kauzig, doch immer klug - die tragikomische Geschichte einer dysfunktionalen Familie, wobei die melancholische Egozentrik dieser ihrer männlichen Abkömmlinge, soll heißen: ihre wohltemperiert-blasierte Selbstbezogenheit und wohlbetuchte Dekadenz ein ums andere Mal für echte Schmunzelattacken sorgt.
Ein Unheil zeigt verschämt läuternde Langzeitwirkung. Und so entfleucht die Ignoranz wie jene Giftschlange, die dem Trio einen Mordsschrecken einjagt. Und noch ein vertrautes Gesicht taucht während dieser skurrilen Tour de Force auf: Bill Murray, ohne den Anderson, so scheint’s zumindest, gar nicht mehr dreht - ein Handelsreisender, der Indien auf unkonventionelle Weise erobert.
Von Christina Krisch, Kronen Zeitung










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